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thisistheverge:

Half an Apple: developer creates tiny, working version of original Macintosh

When Apple released the original Macintosh in 1984, it was looked at as a triumph of design — one of the more minimalist and user-friendly computer designs to hit the market. Old Macs have long since become obsolete, leading fans to come up with creative ways to hack them into a useful second life (like the MacQuarium), but John Leake took a different approach for his tribute to Apple’s most enduring product. Using Sintra foamboard and a Raspberry Pi, Leake has successfully created a working scale model of the original Mac that’s one-third the size of the original.

Von The Verge gerebloggt
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Burgerkunde - Yellow Sunshine am Görlitzer Park in Berlin

Auch VegetarierInnen und VerganerInnen essen hin und wieder ganz gerne Burger. Ich durfte mir diesbezüglich schon oft genug Dinge anhören wie: „Aber wenn du kein Fleisch isst, warum sollen deine Gerichte dann wie Fleisch aussehen und/oder schmecken?“ Vielleicht eine berechtigte Frage. Meine Antwort ist aber denkbar einfach: wir wachsen mit Fleischgerichten auf, werden damit sozialisiert. Die Medien und unsere Tagesabläufe sind voll damit.

So muss es auch niemanden wundern, dass es in den Großstädten seit geraumer Zeit vegetarische Fast-Food-Buden- und Restaurants gibt. In Berlin konnte ich gestern zusammen und auf Empfehlung eines lieben Followers hin das Yellow Sunshine austesten.

Ich war vom ersten Anblick an hin und weg. Das Sunshine ist ein Diner am Görlitzer Park in Berlin Kreuzberg. Die Hausfassade ist in einem gelb-orangen Farbton gehalten. Das Diner findet man so jedenfalls recht leicht. Alles hier versprüht darüber hinaus alles dieses Alternative-Hipster-Flair, für das Berlin, insbesondere aber auch Kreuzberg, so bekannt sind. An einem lauen Sommerabend kann man gemütlich draußen sitzen und das Berliner Abendleben beobachten. Die Gäste sind so bunt wie die angebotenen kulinarischen Wunderwerke:

alle Gerichte sind mindestens vegetarisch; die verwendeten Zutaten bio. Auch das VeganerInnenherz schlägt dort höher. So gibt es auf der Speisekarte von der Gyrospfanne über Saitan-Currywurst, Nuggets, allerhand (sojabasierter) hausgemachter Saucen und Bio-Pommes eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Burgern.

Ich probierte den veganen Mäc-Wheaty-Cheese. KennerInnen der Gemüseküche werden die Marke Wheaty bereits schätzen, weshalb mir die Wahl auf genau diesen Burger nach reichlicher Prüfung der üppigen Menükarte nicht schwer fiel.

Der Burger besteht aus einem Brötchen (logisch!), dem Wheaty-Bratling und ist mit Tomaten, Zwiebeln, eingelegter Gurke, Ketchup und hausgemachten Saucen belegt. Auch die Bio-Pommes konnten sofort überzeugen. Was für ein Genuss!

Das Yellow Sunshine bietet darüber hinaus auch noch eine große Auswahl an Getränken wie vegane Shakes, Bio-Softdrinks, frisch gepresstem O-Saft, Bio-Kaffee und Bier. Darüber hinaus gibt es vegane Desserts.

Was mir gleich sehr gut gefiel: das Menü ist durch Symbole wie „Vegan“ oder „100%“ für die angesprochene KundInnenschaft sehr gut geeignet. Lästiges „Ist da vielleicht doch Milchzucker drin?“ konnte ich mir hier jedenfalls ersparen.

Die Preise könnnen sich auch sehen lassen: die Burger kosten zwischen 4 und 5 Euro; ein Menü mit Pommes kostet 2,30 Euro mehr. Saucen sind für 30 Cent zu haben und Shakes kosten 2,60€.

Fazit: für alle, die in Berlin auf der „Jagd“ nach pflanzen-basierten Burgern, Snacks und Desserts sind, ist das Yellow Sunshine in der Wiener Straße 19 ein kleines Paradies. Für 10 bis 15 Euro werden hier selbst die größten Fleischesser satt, sofern sie sich auf ein neues Geschmackserlebnis einlassen.

Hunger bekommen? Die gesamte Speisekarte und noch mehr Informationen, zum Beispiel zu den verwendeten Zutaten, gibt es unter http://www.yellow-sunshine.com/speisekarte.html

 

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf pascaljensen.eu

Foto: BY-NC-ND 2.0 Syncretism Associates.

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Was der Bauer nicht kennt…

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"Intensivtierhaltung", Massentierhaltung, oder wie ich es nenne: Tierfabriken. Kein Thema, über das wir besonders gerne reden. 

Wir erinnern uns: heute arbeiten nur noch ca. 1,6 Prozent aller Erwerbstätigen Deutschen in den Betrieben in der Landwirtschaft.

Umgekehrt gibt es aber immer mehr sogenannte Nutztiere: “In deutschen Ställen und auf Weiden werden 13 Millionen Rinder, 28 Millionen Schweine, 129 Millionen Puten, Masthähnchen und Legehennen, 500.000 Pferde und Esel sowie 2 Millionen Schafe und 200.000 Ziegen gehalten.” (Quelle: Deutscher Bauernverband e.V.)

Die meisten Deutschen kommen mit diesen Tieren auch tatsächlich fast ständig in Kontakt: an der Fleischtheke im Supermarkt oder allgemein während der Malzeiten. Im Fernsehen. In Magazinen und Zeitungen. Beim Gespräch mit FreundInnen und der Familie. Fleisch umgibt uns. JedeR Deutsche isst pro Jahr im Schnitt 60 Kilogramm davon. Das ist vier mal so viel wie noch um 1850 und in etwa doppelt so viel wie 1900.

Männer in meinem Alter (19-24 Jahre) stellen in Deutschland verhältnismäßig die Gruppe der größten Fleischverzehrer.

Auch weltweit nehmen diese Zahlen stetig zu: das globale Mittel pro Kopf und Jahr liegt derzeit bei 42,5 Kilogramm. (Quelle: Spiegel Online)

Uns allen sind durch zahlreiche Berichte, Dokumentationen und wissenschaftliche Untersuchungen und dem einen oder anderen Lebensmittelskandal der letzten Jahre die verheerenden Folgen dieser Ernährungsweise bekannt

Wir Menschen sind gleichzeitig aber auch die größten ExpertInnen für das Verdrängen von Fakten. Insgeheim haben wir wohl alle eine grobe Vorstellung davon, wie es in den Tierfrabriken aussehen mag. Aber: eine rosafarbene Gehacktesmasse in Styroporschale und Plastikfolie sieht ja auch ganz friedlich aus. Panik, Leid und Schmerz? Am Ende ist für die Meisten von uns keine Spur mehr davon zu sehen.

Deshalb bin ich froh, dass wir Grüne dieses Thema zur anstehenden Bundestagswahl 2013 - insbesondere auch durch das Votum bei der Themen-Urwahl - auf die Tagesordnung gesetzt haben.

Etwas unglücklich bin ich jedoch über die Wahl des Motivs für das entsprechende Plakat (rechtes Motiv oben). Warum? Kurz gesagt: bei uns hier in der Altmark (und in vielen anderen ländlichen Regionen Deutschlands) sprießen die Tierfabriken wie Pilze aus dem Boden.

Tierfabriken sind hier ein Dauerthema. Da wird auch schon mal illegal gebaut, um danach im Eilverfahren doch noch eine Baugenehmigung zu erwirken. Geht ja schließlich um Arbeitsplätze, nech?

Die AnwohnerInnen gehen dagegen natürlich auf die Barrikaden - sie sind ja auch direkt betroffen: große Tierställe bringen eine Minderung der Lebensqualität für die Menschen mit sich. Gestank, Wertzerfall von Immobilien… die Liste ist lang.

Gehalten, gemästet, gequält und geschlachtet werden hier in Tierfabriken aber überwiegend Hühner, Puten Legehennen und Schweine. Rinder sind von Massentierhaltung zwar auch betroffen, aber in einem weniger großen Ausmaß. 

Die FreundInnen in Bayern zeigen, wie es richtig geht: mit dem Plakat “Schnauze voll von Antibiotika" (oben links) heben sie kurz und bündig das Sujet auf die politische Tagesordnung.

Das Bayern-Motiv zeigt ein offenkundig glücklich dreinblickendes Schwein auf einer saftig-grünen Wiese. Wenn es doch nur allen Schweinen in Deutschland so gut ginge… 

Schade auch, dass die Verantwortlichen der Bundestagswahlkampagne in Berlin das Schweine-Plakat nicht bundesweit zur Verfügung gestellt haben. Es hätte in vielen Wahlkreisen wohl größeren Anklang gefunden.

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lococroco:

“Winston kept his back turned to the telescreen. It was safer, though, as he well knew, even a back can be revealing.” – 1984, George Orwell

Presented to you by the NSA’s PRISM program.

Von lococroco gerebloggt
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No dogs beyond this point.

Von That's so meme gerebloggt
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wtfevolution:

So evolution made a blue-tongued skink. What are you going to do, fire it? Yeah, good luck finding anyone else with 170 million years of skink-management experience, assholes. 

Von Agitation & Propaganda gerebloggt
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petrichoranddelight:

Built in 1970 for the scientists and workers of the Chernobyl Nuclear Power Plant, the city of Pripyat, located less than 3 km from the reactor, was once inhabited by nearly 50,000 residents and brimming with life. Authorities did not immediately warn residents of the accident and ordered the evacuation a full 36 hours after the explosion. Pripyat, Ukraine, 1993 (Gerd Ludwig/INSTITUTE)

Von Architecture of Doom gerebloggt